Thomas Rawert stellt sich vor – Wahlbezirk Birgden I

Mein Name ist Thomas Clemens Rawert und bin aktuell 49 Jahre alt. Ich bin Systementwickler im Rechenzentrum eines internationalen Versicherungskonzerns in der Euregio.

Ich bin verheiratet und Vater einer inzwischen 27 jährigen Tochter.

Privat beschäftige ich mich mit Meteorologie, e-Mobilität, Hausautomation und dem Rollenspielen. Die hier erforderliche Phantasie stellt für mich einen wunderbaren Ausgleich zu meiner eher trockenen Berufswelt dar.

Ich bin im Jahr 2011 nach Gangelt-Hastenrath gezogen, da meine Frau und Tochter von hier stammen. Aufgewachsen in Coesfeld im Münsterland, einer Kreisstadt im ländlichen Raum, fühle ich mich hier eher wohl, als im trubeligen Großstadtflair, wie ich es in meiner Zeit während des Studiums in Dortmund kennen lernen konnte. Nach einem etwa siebenjährigen beruflichen Abstecher nach Eschweiler, sind wir im Oktober letzten Jahres wieder nach Gangelt, nun Birgden, zurück gezogen. Für mich fühlte sich das wie ein „Nach-Hause-Kommen“ an.

Die größte Bedrohung für den Wohlstand und das Wohlergehen unserer Gesellschaft stellt meines Erachtens der menschenverursachte Klimawandel mit all seinen Folgen dar. Daraus resultierendes Extremwetter jeglicher Art gefährdet beides. In der Parteienlandschaft Deutschlands erscheint mir Bündnis 90/ Die Grünen als die einzige Partei, die ernsthaft eine Politik verfolgt, deren primäres Ziel es ist, hier gegenzusteuern. Deswegen habe ich mich entschieden, auch als Nicht-Mitglied für diese Partei als Direktkandidat anzutreten und ihre Politik auf diese Weise zu unterstützen.

Die Transformation weg von fossilen hin zu erneuerbaren Energiequellen ist für mich der Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Ausbau von Photovoltaik und Windkraft sowie dringend benötigter Energiespeicher, um Überschussstrom für „Dunkelflauten“ vorzuhalten und die Verteilnetze zu stabilisieren, sind für mich von zentraler Bedeutung. Der Umstieg auf e-Mobilität entlastet nicht nur lokal von Emissionen (Schall und Abgase), sondern macht uns außerdem unabhängiger von fossilen Energieimporten, für die jährlich Milliardensummen ausgegeben werden müssen. Ferner können e-Autos mit ihren Akkus zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen, wenn sie netzdienlich geladen werden und die rechtlichen Voraussetzungen für ebensolches Einspeisen der Energie ins Netz geschaffen werden. Schon heute übersteigt die Speicherkapazität der in Deutschland zugelassenen e-Autos die der vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke. Ein enormes Potential, das gehoben werden sollte. Durch eine angemessene Vergütung des eingespeisten Stromes könnten Bürger dazu animiert werden, ein aktiver Teil der Energiewende zu werden und diese nicht nur als Kostenfaktor wahrzunehmen, sondern als Möglichkeit, nicht nur Geld zu sparen, indem sie z.B. in private PV-Anlagen investieren, sondern auch noch Geld mit der Einspeisung zu verdienen.
Auf kommunaler Ebene könnte der Bau eines Bürgerwindrads auch denjenigen die Teilnahme an der Energiewende ermöglichen, die z.B. nicht in einem Eigenheim wohnen und daher keine Möglichkeit haben, anderweitig in den Ausbau der Erneuerbaren Energie zu investieren und dadurch ihre Energiekosten zu senken. Der Aufbau eines Stromspeichers wäre ein Beitrag der Kommune zur Netzstabilität, da der in der Gemeinde erzeugte Grünstrom dann vor Ort gespeichert und wieder eingespeist werden könnte, ohne das Netz selber ausbauen zu müssen.

Die von einigen geschürte Angst vor Migration besorgt in diesen Tagen viele Menschen in Deutschland. Ich denke, dass ohne Einwanderung Deutschland nicht überlebensfähig ist. Viele Menschen mit einem sogenannten „Migrationshintergrund“ nehmen elementare und wichtige Aufgaben in unserem Land wahr und stützen und sichern durch ihren Einsatz und ihre Arbeitskraft unsere Gesellschaft. Wir dürfen uns daher der Zuwanderung nicht verschließen sondern sollten uns eine offene Willkommenskultur erhalten, in der auch Schutzbedürftige unsere Unterstützung finden können. Wenn große Gebiete der Welt aufgrund steigender Temperaturen oder anderer Folgen des Klimawandels unbewohnbar werden, vertreibt dies zusätzlich die dort lebenden Menschen. Aktiver Klimaschutz kann daher auch eine Maßnahme sein, um Ursachen für Migration zu mindern.

Mein Wahlbezirk umfasst die folgenden Straßen:

  • Amselstraße
  • Asternstraße
  • Christian-Küppers-Straße
  • Drosselweg
  • Fasanenstraße
  • Finkenstraße
  • Fliederstraße
  • Heinrich-Aretz-Straße
  • Im Unkelsfeld
  • Josef-Sondermanns-Straße
  • Lerchenring
  • Paulssträßchen
  • Sohland-Straße
  • Schniewind-Straße
  • Seidenstraße
  • Rosenweg
  • Waldkauzstraße
  • Wilhelm-Frings-Straße

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