Der aktuelle Fahrplanwechsel zeigt: Wenn das Geld knapp wird, verfolgt der Kreis vorerst keine Verbesserungsmaßnahme weiter.
Wir sagen: Sparen ist notwendig, aber bitte mit Konzept! Statt den Mangel zu verwalten, schlagen wir eine echte Umverteilung der Kapazitäten vor.
🔄 Das Konzept: Flexibel statt starr
Wir müssen weg vom Denken in festen Linien, wo sie keinen Sinn machen.
Niemand braucht riesige Regiobusse, die tagsüber heiße Luft durch unsere kleinen Dörfer fahren.
Unsere Lösung:
Die Dorfbewohner werden bedarfsgerecht mit dem MultiBus abgeholt und zur nächsten Schnellbus-Haltestelle gebracht (und umgekehrt). Der MultiBus fungiert als flexibler Zubringer zum starken Hauptnetz.
🚌 Was passiert mit den Regiobus-Linien?
Die festen, oft leeren Linienfahrten können weitgehend entfallen.
Ausnahme: Die Schülerbeförderung. Gezielte Einzelfahrten zu den Schulzeiten – insbesondere für unsere Grundschüler – bleiben natürlich bestehen. Aber darüber hinaus? Braucht es smarte Lösungen statt starrer Fahrpläne.
💰 Die Win-Win-Situation für den Haushalt
Die Kassen der Kommunen sind leer. Genau deshalb ist unser Modell so wichtig:
- Starke Struktur: Wir investieren in den Ausbau der Stadt- und Schnellbuslinien (längere Betriebszeiten, dichter Takt) als verlässliches Rückgrat.
- Echtes On-Demand-Ridepooling: Der MultiBus wird vom „Lückenbüßer“ zum modernen Abrufsystem mit mehr Kapazitäten aufgewertet.
- Effizienz: Durch die Streichung der ineffizienten Regiobus-Leerfahrten sparen wir massiv Betriebskosten.
Das Ergebnis: Der ÖPNV wird für den Nutzer besser (schneller, flexibler) und für die Kommune günstiger, da insgesamt weniger unnötige Kilometer gefahren werden.
Mobilität muss nicht teurer sein – sie muss nur schlauer organisiert werden. 🧠✨

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